1 Samba share mounten
Beim mounten eines Netzwerklaufwerkes gibt es verschiedene Ansätze. Manche sind besser, manche robuster und manche sind sogar relativ unsicher. Ich stelle hier ein Verfahren vor, dass ich über die Zeit am besten, sichersten und zuverlässigsten empfunden habe.
Genauer verwenden wir hier CIFS, gerade wegen den Problemem mit dem Encoding eine wirklich gute Wahl. Zudem sichern wir unseren Usernamen und das Passwort nicht in der /etc/fstab, die normaler weise "world readable" ist, sondern unter /root/.smbcredentials.
Zu gute Letzt sorgend wir dafür, dass der seit Hardy existierende CIFS unmount Bug uns das Herunterfahren des Rechners nicht zur Hölle macht.
1.1 fstab einrichten
Hier sieht man ein Beispiel für das eingängen einese Netzlaufwerks. Ihr müsst entsprechend die IP anpassen, den Namen des shares (meinshare) ändern und gegebenfalls auf den Ort, auf den gemountet werden soll ( /mnt/meinshare ). Man sollte das Verzeichnis meinshare von seinem User schreibbar machen.
sudo vim /etc/fstab
Hier trägt man ein
//192.168.0.1/meineshare /mnt/meinshare cifs credentials=/root/.smbcredentials,iocharset=utf8,user,_netdev,nobrl 0 0
1.2 Credentials (Username und Passwort)
Hier legen wir das Passwort so ab, das eben nur der root diese lesen kann.
sudo vim /root/.smbcredentials
Hier trägt man nun ein (den Zugang entsprechend anpassen)
username=DeinUser
passwort=DeinPasswort
Braucht man verschiedene Zugänge, kann man für jeden hier entsprechend eine Datei anlegen, und in der fstab entsprechend wählen.
1.3 CIFS umount fix
1.3.1 Script
Im Anhang befindet sich das Script, dieses speichert man am besten unter /root/cifsumount ab.
chmod u=rx,g=,o= /root/cifsumount
chown root:root /root/cifsumount
1.3.2 Autostart
Nun müssen wir das oben erstellte Script zum Autostart hinzufügen
- System -> Einstellungen -> Startprogramme

1.3.3 Sudo
Nun müssen wir noch den Befehl für den normalen Benutzer erlauben
visudo
Und hier tragen wir folgendes ein
%admin ALL=NOPASSWD: /etc/init.d/umountnfs.sh





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